Tokyo, März
Pacing-Plan für Tokyo Marathon
Der Start liegt beim Regierungsgebäude der Präfektur Tokio in Shinjuku, danach verläuft die Strecke größtenteils als Hin- und Rückweg durch die Gegend um den Kaiserpalast, das Viertel Ginza, den Sensoji-Tempel in Asakusa und vorbei am Tokyo Tower, bevor sie in der Nähe des Kaiserpalastes endet. Der Kurs ist schnell und größtenteils flach, mit ein paar sanften Brückenüberquerungen, und die kühlen Temperaturen Anfang März machen ihn zu einem der rekordfreundlicheren Majors.
Das Wetter ist ein 10-Jahres-Durchschnitt für Ort und Monat dieser Strecke, keine Vorhersage für ein bestimmtes Datum. Siehe FAQ.
Distanz
42.3 km
Höhenmeter
+145m / -170m
Normalerweise im
März
Typisches Wetter am Renntag
10°C, 14 km/h
Höhenprofil
Beispielstrategie: Ziel 3:45:00
Ein echter, KI-generierter Ausschnitt dessen, was Splitshape für genau diese Strecke erstellt, kein von Hand geschriebenes Beispiel. Lade dein eigenes Ziel und aktuelle Ergebnisse hoch, um den vollständigen Plan zu bekommen.
KM 0-5: Der Start fällt leicht ab, bei km 1 sogar minus 2,6 Prozent, und alle um dich herum nutzen das für ein viel zu schnelles Tempo. Halte dich trotzdem an 4:47-5:07/km und lass dich von der 4:37 bei km 1 nicht verführen, das ist Gefälle, kein Geschenk. Du sparst dir hier nichts auf, das ist der Punkt. Der leichte Gegenwind in den ersten Kilometern ist kein Grund, härter zu drücken, lauf ihn locker durch.
KM 6-13: Ab km 7 zieht das Profil leicht an, minimale Steigungen zwischen 0,4 und 0,9 Prozent, und dein Tempo pendelt entsprechend zwischen 5:05 und 5:30/km. Bei km 10 stehst du bei 52:06, ein guter Moment für den ersten Check, ob du noch im Rahmen läufst. Das ist unspektakuläres Terrain, keine große Kulisse, aber genau hier entscheidet sich, ob du im zweiten Teil noch etwas hast.
KM 14-20: Km 14 und 15 fallen wieder leicht ab und bringen dich auf 5:01 und 5:03/km zurück, nutze das, um locker zu bleiben, nicht um zu pushen. Bei km 19 wird es mit 1,1 Prozent Steigung und 5:36/km spürbar zäher, danach kommt bei km 20 mit minus 2,4 Prozent die schnellste Passage der zweiten Streckenhälfte bei 4:36/km. Du überquerst 20 km bei 1:44:30, damit liegst du nah an der Halbmarathon-Marke und kannst hier ehrlich prüfen, wo du stehst.
Häufig gestellte Fragen
Warum gilt der Tokyo Marathon als so schnelle Strecke?
Die Strecke ist mit 145 m Anstieg und 170 m Abstieg auf 42,3 km fast durchgehend flach, nur ein paar sanfte Brückenüberquerungen unterbrechen den Rhythmus. Dazu kommen die kühlen Bedingungen Anfang März mit rund 9,8°C, ideale Voraussetzungen für ein gleichmäßiges Tempo ohne große Hitzebelastung. Genau diese Kombination aus flachem Profil und kühlem Wetter macht ihn zu einem der rekordfreundlichsten Major-Marathons.
Wie sollte ich die Brückenüberquerungen in meinem Pacing einplanen?
Die gentle bridge crossings sind keine echten Anstiege, aber sie summieren sich über die Distanz zu den 145 Höhenmetern. Halte dein Tempo an diesen Stellen konstant, statt zu stark abzubremsen, denn nach jeder Brücke geht es meist wieder auf flaches Terrain zurück. Wer hier unnötig Körner verschwendet, merkt es später zwischen Ginza und dem Ziel.
Ist ein negativer Split auf dieser Strecke sinnvoll?
Da das Profil über weite Strecken flach bleibt und die Streckenführung durch die Sehenswürdigkeiten wie Asakusa und den Tokyo Tower führt, bietet sich ein leicht negativer oder zumindest ausgeglichener Split an. Die kühlen 9,8°C mit mäßigem Wind von 13,7 km/h helfen dabei, das Tempo auch in der zweiten Hälfte zu halten, ohne dass die Hitze zusätzlich Kraft kostet. Wer den Anfang zu schnell angeht, verliert diesen Vorteil aber schnell wieder auf den letzten Kilometern zurück zum Imperial Palace.
Muss ich mit Wind auf der Strecke rechnen?
Die typische Windgeschwindigkeit liegt bei etwa 13,7 km/h, was bei der überwiegend flachen und teilweise offenen Streckenführung durch Bereiche wie die Imperial Palace-Umgebung spürbar sein kann. Auf den Brückenabschnitten ist der Wind oft etwas stärker zu merken als in den engeren Straßenzügen von Asakusa oder Ginza. Plane deshalb keine dramatischen Tempowechsel ein, sondern halte dein Zieltempo unabhängig von kurzen Windböen so gleichmäßig wie möglich.
Welche Rolle spielt die Streckenführung als Out-and-Back für meine Pacing-Strategie?
Der mostly out-and-back layout bedeutet, dass du bestimmte Bereiche der Stadt wie die Umgebung des Imperial Palace mehrfach durchläufst, was die Orientierung erleichtert und dir hilft, dein Tempo anhand bekannter Streckenabschnitte einzuschätzen. Da das Höhenprofil insgesamt mild bleibt, gibt es keinen Grund, wegen topografischer Herausforderungen größere Tempowechsel einzuplanen. Nutze die Wiedererkennbarkeit der Strecke, um dein Tempo über die gesamten 42,3 km stabil zu kontrollieren.
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